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Roméo et Juliette
Oper in fünf Akten
Libretto von Jules Barbier und Michel Florentin Carré nach William Shakespeares Tragödie „Romeo and Juliet“

Mi 05.02.2020, 19:30 Uhr
Theater Duisburg / Duisburg
Karten: 17 - 67 € Ticket
 
Spieldauer: Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
Duur: ca. 3 uur, één pauze
Duration: approx. 3 hours, one interval
Ein Sommernachts-Albtraum: In einer heißen Augustnacht trifft Roméo zufällig auf Juliette. Es ist Liebe auf den ersten Blick, allerdings eine verbotene, denn Juliette muss am nächsten Morgen Pâris heiraten. Doch die Macht der Liebe wirkt wie eine Droge, ein dunkel-süßes Gift mit tödlichem Ausgang…
Charles Gounod (1818–1893) schuf mit seiner Adaption von Shakespeares „Romeo und Julia“ eine der anrührendsten Versionen für die Opernbühne. Bereits die ersten Takte der Ouvertüre machen das drohende Unheil auf eine Weise deutlich, die unter die Haut geht. In vier großen Duetten fokussiert er auf meisterhafte Weise die aufkeimende Liebe und immer größere Leidenschaft. Entstanden ist ein lyrisches Drama, das der französischen Oper im 19. Jahrhundert ganz neue Wege wies – und an der Deutschen Oper am Rhein in der Deutung des jungen Regisseurs Philipp Westerbarkei zu erleben ist, der – nach seinen begeistert aufgenommenen Inszenierungen von Bernsteins „Trouble in Tahiti“, Knussens „Wo die wilden Kerle wohnen“ sowie Mozarts „Zauberflöte“ in Coburg – an der Deutschen Oper am Rhein in dieser Saison auch Puccinis „La Bohème“ inszeniert.

Inhalt
PROLOG
Vor langer Zeit war Verona Schauplatz einer hasserfüllten, blutigen Feindschaft und einer großen Liebe.

In einer heißen Sommernacht. Mitten im August in Italien.

1. AKT
Capulet hat am Vorabend der Hochzeit seiner Tochter Juliette zu einer Party geladen. Als Bräutigam ist Pâris auserkoren, dem Tybalt versichert, dass seine Cousine eine sehr gute Partie sei und ihn sicher lieben wird. Capulet präsentiert Juliette den Gästen.

Mercutio und Stéphano haben ihren Freund Roméo Montaigu, der sich gerade von Rosaline getrennt hat, auf das Fest geschleppt. Roméo fühlt sich auf der Party unwohl und erzählt von einem bösen Traum, den Mercutio mit einer Ballade über die Trugbilder der sagenhaften Königin Mab zu zerstreuen versucht. Als Roméo Juliette sieht, ist er sogleich von ihr bezaubert. Gértrude versucht indessen die ihr Anvertraute von Pâris’ Vorzügen zu überzeugen. Doch die Vorstellung, heiraten zu müssen, stürzt Juliette in Verzweiflung und Panik: Sie will endlich leben und ihre Freiheit auskosten.

Roméo beginnt einen Flirt mit Juliette, in den sich diese – von dem Charme des Fremden überrascht – immer mehr hineinziehen lässt. Als Tybalt die beiden ertappt, verschwindet Roméo. Ihm wird klar, dass er sich in Juliette verliebt hat. Ihr Vater animiert seine Gäste, weiter zu feiern.


2. AKT
Roméo belauscht ein Selbstgespräch Juliettes und erfährt so, dass auch sie sich in ihn verliebt hat. Die beiden schwören sich ewige Liebe. Grégorio und seine Freunde suchen Stéphano, treffen aber nur auf Gértrude und spielen dieser übel mit.
Juliette will von Roméo wissen, ob er sie wirklich liebt.


3. AKT
Roméo und Juliette erbitten von Bruder Laurent Gottes Segen für ihre Liebe. Gértrude, die ihnen gefolgt ist, wird Zeugin der heimlichen Trauung. Stéphano trällert ein Lied über eine Turteltaube, die Geier in einem Nest gefangen halten, und wird von Grégorio und seinen Freunden gefunden. Als Grégorio Stéphano provoziert, tritt Mercutio dazwischen und wird wiederum von Tybalt herausgefordert. Roméo versucht Tybalt davon zu überzeugen, seinen Hass zu zügeln. Eine Deeskalation des aufkochenden Konflikts ist aussichtslos. Als Tybalt Mercutio tödlich verwundet, verliert Roméo die Beherrschung und tötet Tybalt. Der Herzog von Verona erscheint und verbannt Roméo aus der Stadt. Dieser will nicht gehen, ohne Juliette noch einmal gesehen zu haben.


4. AKT
Am nächsten Morgen.

Juliette vergibt Roméo. Leidenschaftlich beteuert sie ihre Liebe, während Roméo zu zweifeln beginnt. Erst der heranbrechende Tag vermag sie zu trennen.

Juliette erfährt von ihrem Vater, dass sie dem letzten Willen Tybalts entsprechend heute Pâris heiraten wird. Bruder Laurent steckt Juliette einen Trank zu, der sie in einen todesähnlichen Schlaf versetzen soll. Der Leichnam Tybalts wird für die Totenwache aufgebahrt. Juliette wird von Tybalts Geist verfolgt. Sie beschließt, sich der Trauung mit Pâris zu widersetzen. Roméo platzt in die Hochzeitszeremonie herein und spricht die Wahrheit aus: Juliette liebt Pâris nicht. Roméo wird hinausgeworfen. Für Juliette ist in dieser aussichtslosen Situation alles verloren. Aber auch Capulets Welt bricht zusammen. Für ihn ist seine Tochter gestorben.


5. AKT
Roméo kehrt zurück. Er denkt, Juliette sei verheiratet und somit tot für ihn. Er vergiftet sich. Juliette weiß nicht weiter und ist entsetzt, dass Roméo ihr nichts von dem Gift übrig gelassen hat. Für einen Moment erinnern sich die beiden noch einmal an die glücklichen Stunden der letzten Nacht…

Weitere Termine

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