NRW Buehnen http://www.nrw-buehnen.de/ theaterhagen - RSS Feed http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16047598&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 21.Jan.2020, 10:00 Uhr, Die Meerjungfrau in der Badewanne Ein Erzähltheater von Tim Sandweg mit Musik ab 7 Jahren Philipps Mutter war eine Meerjungfrau. Als ihre Sehnsucht nach dem Meer zu groß wurde, nahm sie ihren Fischschwanz aus dem Schrank und ging zurück in die Fluten. Ihrem Sohn hinterließ sie eine Fischschuppe, zwei Schwimmzehen und ihr Lied, das die Musikerin auf der Bühne immer wieder erklingen lässt. Philipp ist nun erwachsen und ein Geschichtenerzähler – genau wie sein Vater. Er lädt alle ein, mit ihm in sein Meer aus Geschichten einzutauchen. Es sind Erzählungen voller Witz und Schönheit, voller Poesie und Klänge, die von den ganz großen Themen handeln: Sehnsucht und Trost, Entstehen und Vergehen, Abschied und Neubeginn. Gespannt folgen wir Philipp in seine Kindheit, bauen eine Klangorgel am Strand, lernen seine geheime Freundin und die schwarze Witwe im weißen Haus kennen, singen mit ihm in den Dünen das Lied seiner Mutter und erleben, wie er ganz eigenständig, unsentimental und optimistisch ihren Verlust bewältigt und seinen eigenen Lebensweg geht. Eine humorvolle und kluge Theatererzählung über Lebenslust und Verlust, einfühlsam von einer Musikerin des Philharmonischen Orchesters Hagen an der Harfe begleitet. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16047587&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 22.Jan.2020, 12:00 Uhr, Faust Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe mit Musik von Jana Reiß Hereinspaziert! Faust, der erkennen will, was die Welt im Innersten zusammenhält, lässt sich auf einen Pakt mit dem Teufel ein. Mephisto hat wiederum mit Gott eine Wette über Faust abgeschlossen. In der packenden musikalischen Inszenierung von Lutzleiterin Anja Schöne beginnt eine ungezügelte Reise durch die kleine und die große Welt, immer am Rande des Abgrunds. Doch was ist des Pudels Kern? Und kann Gretchens Liebe den teuflischen Plänen etwas entgegensetzen? Ein spektakulär gespieltes und gesungenes Theaterereignis mit Livemusik, eingebettet in die Welt der Gaukler und Magier. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16047588&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 23.Jan.2020, 12:00 Uhr, Faust Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe mit Musik von Jana Reiß Hereinspaziert! Faust, der erkennen will, was die Welt im Innersten zusammenhält, lässt sich auf einen Pakt mit dem Teufel ein. Mephisto hat wiederum mit Gott eine Wette über Faust abgeschlossen. In der packenden musikalischen Inszenierung von Lutzleiterin Anja Schöne beginnt eine ungezügelte Reise durch die kleine und die große Welt, immer am Rande des Abgrunds. Doch was ist des Pudels Kern? Und kann Gretchens Liebe den teuflischen Plänen etwas entgegensetzen? Ein spektakulär gespieltes und gesungenes Theaterereignis mit Livemusik, eingebettet in die Welt der Gaukler und Magier. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16045829&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 26.Jan.2020, 15:00 Uhr, pardauz Ein TanzObjektTheaterSpaß von Anja Schöne und Ensemble ab 3 Jahren Zwei Performer*innen kugeln anarchisch verspielt auf die Bühne – pardauz – liegen sie da. Doch schon im nächsten Moment stehen sie wieder auf, verwandeln sich in bunte Dreiecke, umkreisen sich, kommen sich näher, werden zum Quadrat und pardauz – fällt alles auseinander. Gleich geht es weiter in spiralförmigen Sprüngen – bis zum nächsten pardauz. In einem bunten TanzTheater mit Objekten schickt Regisseurin Anja Schöne ihr Ensemble auf die Spuren von Bauhaus und Dada und schafft ein mitreißendes Theaterspektakel für alle Generationen rund um die Erkenntnis, dass nach dem Fall immer vor dem Fall ist. Oder frei nach Hugo Ball „elifantolim brussala bulomen tromtata“. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039185&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 26.Jan.2020, 18:00 Uhr, Cardillac Oper von Paul Hindemith Oper in drei Akten In deutscher Sprache mit Übertexten Schmuck verkaufen und den Käufer dann hinterrücks ermorden, um auf diese Weise Schmuck und Geld behalten zu können, klingt nach einem rein materialistisch motivierten Geschäftsmodell. Nicht so beim Goldschmied Cardillac, der doch genau das tut. Aber er mordet eben nicht aus Geldgier, sondern schlicht, weil er nicht ertragen kann, dass ‚sein’ Schmuck nicht mehr bei ihm ist – der Künstler wird zum Psycho-Serientäter. Und eine Stadt sucht einen Mörder. E.T.A. Hoffmann hat mit seiner Erzählung Das Fräulein von Scudéri den Stoff für diesen Krimi geliefert, der im Paris des barocken Sonnenkönigs Louis XIV. angesiedelt ist. Und Paul Hindemith hat ihn in den 1920er Jahren, zur Zeit von „Bauhaus“ und „neuer Sachlichkeit“, vertont. Hindemiths Stil, von der Musikwissenschaft schon mal als „Bauhaus-Barock“ bezeichnet, verbindet hier tatsächliche barocke Formen mit einer frühmodernen Vorliebe für Abstraktion und Stilisierung und setzt musikgeschichtlich einen neuen Schwerpunkt beim rein Klanglichen. Seiner Musik scheint etwas Sprödes anzuhaften, und doch ist sie ganz auf den fesselnden Klangeffekt im Ablauf eines spannenden Psycho-Krimis konzentriert. Die Vorstellungen von Hindemiths Oper Cardillac am Theater Hagen sind Teil der Veranstaltungen zum „Bauhaus-Jahr“ der Stadt Hagen. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16045830&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 28.Jan.2020, 10:00 Uhr, pardauz Ein TanzObjektTheaterSpaß von Anja Schöne und Ensemble ab 3 Jahren Zwei Performer*innen kugeln anarchisch verspielt auf die Bühne – pardauz – liegen sie da. Doch schon im nächsten Moment stehen sie wieder auf, verwandeln sich in bunte Dreiecke, umkreisen sich, kommen sich näher, werden zum Quadrat und pardauz – fällt alles auseinander. Gleich geht es weiter in spiralförmigen Sprüngen – bis zum nächsten pardauz. In einem bunten TanzTheater mit Objekten schickt Regisseurin Anja Schöne ihr Ensemble auf die Spuren von Bauhaus und Dada und schafft ein mitreißendes Theaterspektakel für alle Generationen rund um die Erkenntnis, dass nach dem Fall immer vor dem Fall ist. Oder frei nach Hugo Ball „elifantolim brussala bulomen tromtata“. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039199&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 29.Jan.2020, 19:30 Uhr, Casa Azul - Inspired by Frida Kahlo Ballett von Marguerite Donlon mit Musik von Claas Willeke u.a. „Was brauche ich Füße, wenn ich Flügel habe zum Fliegen?“ (Frida Kahlo) Frida Kahlo war schon zu Lebzeiten eine Legende. Nach einem schweren Unfall in ein Korsett gezwängt, malte sie buchstäblich um ihr Leben. Zwischen Lebenslust und Schmerz, Tradition und Rebellion, Liebesglück und Liebesleid führte sie ein Leben der Extreme. Das „Blaue Haus“ (Casa Azul) wurde für sie zum Zufluchtsort. Die Gegensätze zwischen der geheimnisvollen Innenwelt und der extrovertierten Selbstdarstellung in provokanten Posen haben Marguerite Donlon inspiriert. Die Ideen zu dieser Produktion schöpft sie aus dem vielfältigen Werk Frida Kahlos und aus deren Tagebucheinträgen, die in ihrer Metaphorik zur Umsetzung in getanzte Bilder einladen. Der trotzige Aufschrei „Viva la vida“ (Es lebe das Leben) wird zum Leitmotiv des Stücks. Zu lateinamerikanischen Rhythmen, modernen Kompositionen und seelenvollen Liedern des Gitarristen Hector Zamora entsteht so eine Choreographie über seelische und körperliche Wunden, Kraft und Schönheit. „Jede Szene mit ihrer Interpretation, tänzerischen Ausdruckskraft und ihrer musikalischen Darbietung kann als ein kleines Meisterwerk angesehen werden.“ (Augsburger Allgemeine) http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039230&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 31.Jan.2020, 19:30 Uhr, Ein Sommernachtstraum Komödie von William Shakespeare In Sommernächten geht es immer um die Liebe. Und mit der Liebe um Vortäuschung und Enttäuschung, Selbsttäuschung (nicht zu knapp!) und Fremdtäuschung! Die Liebe ist Theater und Zauberei, und Theater und Zauberei sind praktische Mittel, um mit der Liebe zu spielen. Der Sommernachtstraum von William Shakespeare, über 400 Jahre alt und doch so aktuell wie nie, bringt das mit spitzem Geist treffend auf den Punkt. Dabei lenkt die effektsichere Verknüpfung von lyrisch-musikalischen und komisch-turbulenten Szenen von der Doppelbödigkeit der Komödie ab, die in Wahrheit eine bis zum Zynismus reichende pessimistische Auffassung von der Liebe vermittelt, denn diese überfällt alle Wesen – sterbliche Menschen wie unsterbliche Götter – als unkontrollierbarer Zwang, der Treueschwüre zu leerer Rhetorik und die Vernunft zur lächerlichen Illusion macht. Shakespeare gesteht dem Zuschauer ein äußerstes Maß an wissender Überlegenheit über die Figuren auf der Bühne zu und macht so das Publikum zum Komplizen des allwissenden Autors: Im Vertrauen auf den glücklichen Ausgang können wir alle Irrungen und Wirrungen auf der Bühne aus heiterironischer Distanz verfolgen und uns in (trügerischer) Sicherheit wiegen – als hätten wir selbst im wirklichen Leben mit den vielen Arten der Liebes-Täuschungen rein gar nichts zu tun ... Die Eigenproduktion des Theaters Hagen lässt Shakespeares Sommernachtstraum endlich wieder einmal live erleben. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039236&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 01.Feb.2020, 19:30 Uhr, Zar und Zimmermann Komische Oper von Albert Lortzing Komische Oper in drei Akten In deutscher Sprache mit Übertexten Zwei Russen namens Peter sorgen für Aufruhr in einer niederländischen Hafenstadt und lassen sie in den Blickpunkt der Weltpolitik geraten: Es gibt Gerüchte, dass einer von beiden zu den mächtigsten Männern der Welt zählen soll. Und tatsächlich hat sich Peter der Große unter dem Decknamen Peter Michaelow in die Werft der Stadt eingeschlichen, um an relevante Informationen zu gelangen. Der Bürgermeister wittert die Chance, seine Karriere voranzutreiben – doch als es ihm nicht gelingt, den richtigen Peter aufzuspüren, führt das zu zahlreichen politischen Fehltritten. Während Peter der Große mit seinem Inkognito die internationale Diplomatie in Atem hält, geht es dem zweiten Peter – einem Deserteur, der einst aus Russland floh – um sein persönliches Glück: Er wünscht sich nichts sehnlicher als Marie, die Nichte des Bürgermeisters, zu heiraten ... Albert Lortzing schuf mit Zar und Zimmermann eine unterhaltsame Verwechslungskomödie, die durch musikalischen Witz und liebevolle Karikaturen besticht. Regisseur Holger Potocki und Ausstatterin Lena Brexendorff, die nach ihrer Inszenierung von Pariser Leben „zu einem neuen Dreamteam fürs Komische Musiktheater“ (Westfälischer Anzeiger) erklärt wurden, kehren für Zar und Zimmermann ans Theater Hagen zurück. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16047608&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 02.Feb.2020, 15:00 Uhr, FatBoy Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski FatBoy ist die ebenso außergewöhnliche wie bewegende Geschichte der Freundschaft zwischen dem übergewichtigen Außenseiter Konstantin, aka FatBoy, und dem coolen Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht. Über die gemeinsame Musik nähern sich beide an – unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich, denn ein DJ kann nicht offiziell mit FatBoy befreundet sein. Bis ein Vorfall in der Schule beide dazu zwingt, eine Entscheidung zu treffen. Eine liebevoll ironische Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, an denen junge Männer sich abarbeiten müssen, den Folgen von Mobbing und der Last von Vorurteilen.