NRW Buehnen http://www.nrw-buehnen.de/ theaterhagen - RSS Feed http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039312&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 10.Sep.2019, 19:30 Uhr, Sinfoniekonzert http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039335&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 15.Sep.2019, 15:00 Uhr, Die große KlimaKonferenz der Tiere Eine mobile TheaterUmweltKonferenz von Anja Schöne Für alle ab 8 Jahren Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 3-6 Mobile Vorstellungen auf Anfrage buchbar im Künstlerischen Betriebsbüro des Theaters Hagen unter Telefon 02331 / 207-3237 Die Tiere haben endgültig die Nase voll: alle leiden unter den Folgen der Umweltverschmutzung. Doch anstatt etwas dagegen zu tun, halten die Menschen eine ergebnislose Konferenz nach der nächsten ab. Nun nehmen die Tiere selbst das Heft in die Hand, treffen sich zu einer großen KlimaKonferenz der Tiere bei Löwenkönig Luis und planen danach weltweite Aktionen zur Rettung unseres Planeten. Unterstützt werden sie dabei von den beiden EnergieSparKlimaHelden Fine und Mats. Die kommen auch ins Klassenzimmer, damit bald alle zur Rettung des Klimas beitragen können. Ein gleichermaßen unterhaltsamer, aufregender und informativer Theaterspaß. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039178&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 21.Sep.2019, 19:30 Uhr, Cardillac Oper von Paul Hindemith Oper in drei Akten In deutscher Sprache mit Übertexten Schmuck verkaufen und den Käufer dann hinterrücks ermorden, um auf diese Weise Schmuck und Geld behalten zu können, klingt nach einem rein materialistisch motivierten Geschäftsmodell. Nicht so beim Goldschmied Cardillac, der doch genau das tut. Aber er mordet eben nicht aus Geldgier, sondern schlicht, weil er nicht ertragen kann, dass ‚sein’ Schmuck nicht mehr bei ihm ist – der Künstler wird zum Psycho-Serientäter. Und eine Stadt sucht einen Mörder. E.T.A. Hoffmann hat mit seiner Erzählung Das Fräulein von Scudéri den Stoff für diesen Krimi geliefert, der im Paris des barocken Sonnenkönigs Louis XIV. angesiedelt ist. Und Paul Hindemith hat ihn in den 1920er Jahren, zur Zeit von „Bauhaus“ und „neuer Sachlichkeit“, vertont. Hindemiths Stil, von der Musikwissenschaft schon mal als „Bauhaus-Barock“ bezeichnet, verbindet hier tatsächliche barocke Formen mit einer frühmodernen Vorliebe für Abstraktion und Stilisierung und setzt musikgeschichtlich einen neuen Schwerpunkt beim rein Klanglichen. Seiner Musik scheint etwas Sprödes anzuhaften, und doch ist sie ganz auf den fesselnden Klangeffekt im Ablauf eines spannenden Psycho-Krimis konzentriert. Die Vorstellungen von Hindemiths Oper Cardillac am Theater Hagen sind Teil der Veranstaltungen zum „Bauhaus-Jahr“ der Stadt Hagen. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039336&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 22.Sep.2019, 11:00 Uhr, Der fliegende Koffer Ein Theaterabenteuer von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen Für alle ab 2 Jahren Mobile Vorstellungen auf Anfrage buchbar im Künstlerischen Betriebsbüro des Theaters Hagen unter Telefon 02331 / 207-3237 Die fröhliche Lisia bewegt sich singend, reimend und tanzend durch die Welt. Immer an ihrer Seite: die beiden Handpuppen Jan und Adele. Gemeinsam träumen sie davon, durch die Lüfte zu fliegen. Aber wie funktioniert das mit dem Fliegen bloß? Kann der fröhliche Mann mit der Posaune und dem Koffer ihnen weiterhelfen? Angelehnt an Motive der Geschichte von Hans Christian Andersen entsteht eine märchenhafte Welt für die jüngsten Zuschauer rund um den Traum vom Fliegen. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039340&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 28.Sep.2019, 19:30 Uhr, Woyzeck Eine LiveMusikKlassikerShow von Anja Schöne nach dem Drama von Georg Büchner In einer Fassung von Anja Schöne für alle ab 14 Jahren Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13 Ein Radiomoderator hat jahrelang Anrufe von Menschen entgegengenommen, die seinen Rat suchten. Nun feiert er seine letzte Sendung und will seinen Abschied stimmungsvoll mit einer Liveband begehen. Doch da ruft ein gewisser Woyzeck an und stammelt, er habe seine Freundin Marie ermordet. Wegen des Tambourmajors, der Erbsen und der Stimmen in seinem Kopf, die ihm befahlen, Marie zu töten. Statt der Feier beginnt eine musikalische Untersuchung, welche die Geschehnisse rund um den Mord aufrollt: Was wurde Woyzeck angetan? Wie wurde er zum Mörder? Wer ist hier Opfer und wer Täter? Vielleicht alle? Büchners radikales Fragment über Macht und Ohnmacht, Willensfreiheit und Fremdbestimmung und das gewalttätige Potential derer, die sich ausgeschlossen und ausgenutzt fühlen, ist ein moderner Klassiker und eins der meistgespielten Theaterstücke überhaupt. Auf der Lutz Bühne verwandelt sich Büchners Text in das entlarvende Porträt einer unmenschlichen Gesellschaft, nah an Büchner und doch ganz im Heute. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039322&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 29.Sep.2019, 11:30 Uhr, Kammerkonzert Eine LiveMusikKlassikerShow von Anja Schöne nach dem Drama von Georg Büchner In einer Fassung von Anja Schöne für alle ab 14 Jahren Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13 Ein Radiomoderator hat jahrelang Anrufe von Menschen entgegengenommen, die seinen Rat suchten. Nun feiert er seine letzte Sendung und will seinen Abschied stimmungsvoll mit einer Liveband begehen. Doch da ruft ein gewisser Woyzeck an und stammelt, er habe seine Freundin Marie ermordet. Wegen des Tambourmajors, der Erbsen und der Stimmen in seinem Kopf, die ihm befahlen, Marie zu töten. Statt der Feier beginnt eine musikalische Untersuchung, welche die Geschehnisse rund um den Mord aufrollt: Was wurde Woyzeck angetan? Wie wurde er zum Mörder? Wer ist hier Opfer und wer Täter? Vielleicht alle? Büchners radikales Fragment über Macht und Ohnmacht, Willensfreiheit und Fremdbestimmung und das gewalttätige Potential derer, die sich ausgeschlossen und ausgenutzt fühlen, ist ein moderner Klassiker und eins der meistgespielten Theaterstücke überhaupt. Auf der Lutz Bühne verwandelt sich Büchners Text in das entlarvende Porträt einer unmenschlichen Gesellschaft, nah an Büchner und doch ganz im Heute. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039186&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 29.Sep.2019, 18:00 Uhr, Everest Oper von Joby Talbot Oper in einem Akt In englischer Sprache mit deutschen Übertexten Das Jahr 1996 ging als eines der tragischsten in die Chronik des Mount Everest ein. Damals forderte ein einziger Schneesturm acht Menschenleben. Der höchste Berg der Welt zieht die Menschen dennoch magisch an, physische wie psychische Strapazen auf sich zu nehmen, sich selbst zu überwinden und den Berg zu bezwingen. Librettist Gene Scheer faszinierte diese zum Teil zwanghafte und in jedem Fall höchstgefährliche Verlockung, einmal auf dem Gipfel der Welt zu stehen. Zugleich interessierten ihn die tragischen Ereignisse des Jahres 1996. Er sprach mit Überlebenden, reiste um die Welt und sammelte Material. Joby Talbot sollte daraus eine Oper machen, seine erste. Der erfolgreiche Komponist, der sich vor allem mit Werken für Film und Ballett einen Namen gemacht hatte, erkannte sofort die Herausforderung: Nicht nur den Menschen galt es, eine musikalische Stimme zu verleihen, sondern auch der Berg selbst, dieses majestätische, unheimliche Wesen, sollte erklingen. Mit musikalischen Effekten jagt Talbot Windböen und eisiges Brausen um seine Protagonisten, die im Schneesturm um ihr Leben kämpfen. Man fühlt das Bersten des Eises, das Grollen des Berges, der schon so viele Menschenleben gefordert hat. Und auch diese singen als Geisterwesen und verleihendem Berg eine stimmliche Präsenz auf der Opernbühne – die richtige Szenerie für die Protagonisten, um sich existenziellen Fragen zu stellen, nach dem Leben, der Liebe und dem Tod. Der Zuschauer verfolgt nicht nur den – alles andere als glamourösen – Gipfelsieg von Bergführer Rob Hall und seinem Begleiter Doug Hansen. Weiter unten im Schneeliegt, bereits aufgegeben von den Expeditionen, Beck Weathers. Im Zustand des Deliriums geht er dem sicheren Erfrierungstod entgegen. Wird einer von ihnen überleben? Wer kehrt zurück und wird die Geschichte dieses Tages mit seinen fatalen Ereignissen und schicksalhaften Verstrickungen erzählen? Mit der Uraufführung 2015 in Dallas konnte der 1971 geborene britische Komponist Joby Talbot einen großen Erfolg feiern. "Ein bleibendes Werk", urteilte die amerikanische Presse sogar. Das Theater Hagen nimmt die Produktion aus der Spielzeit 2017/18 wieder auf. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039341&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 01.Oct.2019, 12:00 Uhr, Woyzeck Eine LiveMusikKlassikerShow von Anja Schöne nach dem Drama von Georg Büchner In einer Fassung von Anja Schöne für alle ab 14 Jahren Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13 Ein Radiomoderator hat jahrelang Anrufe von Menschen entgegengenommen, die seinen Rat suchten. Nun feiert er seine letzte Sendung und will seinen Abschied stimmungsvoll mit einer Liveband begehen. Doch da ruft ein gewisser Woyzeck an und stammelt, er habe seine Freundin Marie ermordet. Wegen des Tambourmajors, der Erbsen und der Stimmen in seinem Kopf, die ihm befahlen, Marie zu töten. Statt der Feier beginnt eine musikalische Untersuchung, welche die Geschehnisse rund um den Mord aufrollt: Was wurde Woyzeck angetan? Wie wurde er zum Mörder? Wer ist hier Opfer und wer Täter? Vielleicht alle? Büchners radikales Fragment über Macht und Ohnmacht, Willensfreiheit und Fremdbestimmung und das gewalttätige Potential derer, die sich ausgeschlossen und ausgenutzt fühlen, ist ein moderner Klassiker und eins der meistgespielten Theaterstücke überhaupt. Auf der Lutz Bühne verwandelt sich Büchners Text in das entlarvende Porträt einer unmenschlichen Gesellschaft, nah an Büchner und doch ganz im Heute. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039179&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 03.Oct.2019, 18:00 Uhr, Cardillac Oper von Paul Hindemith Oper in drei Akten In deutscher Sprache mit Übertexten Schmuck verkaufen und den Käufer dann hinterrücks ermorden, um auf diese Weise Schmuck und Geld behalten zu können, klingt nach einem rein materialistisch motivierten Geschäftsmodell. Nicht so beim Goldschmied Cardillac, der doch genau das tut. Aber er mordet eben nicht aus Geldgier, sondern schlicht, weil er nicht ertragen kann, dass ‚sein’ Schmuck nicht mehr bei ihm ist – der Künstler wird zum Psycho-Serientäter. Und eine Stadt sucht einen Mörder. E.T.A. Hoffmann hat mit seiner Erzählung Das Fräulein von Scudéri den Stoff für diesen Krimi geliefert, der im Paris des barocken Sonnenkönigs Louis XIV. angesiedelt ist. Und Paul Hindemith hat ihn in den 1920er Jahren, zur Zeit von „Bauhaus“ und „neuer Sachlichkeit“, vertont. Hindemiths Stil, von der Musikwissenschaft schon mal als „Bauhaus-Barock“ bezeichnet, verbindet hier tatsächliche barocke Formen mit einer frühmodernen Vorliebe für Abstraktion und Stilisierung und setzt musikgeschichtlich einen neuen Schwerpunkt beim rein Klanglichen. Seiner Musik scheint etwas Sprödes anzuhaften, und doch ist sie ganz auf den fesselnden Klangeffekt im Ablauf eines spannenden Psycho-Krimis konzentriert. Die Vorstellungen von Hindemiths Oper Cardillac am Theater Hagen sind Teil der Veranstaltungen zum „Bauhaus-Jahr“ der Stadt Hagen. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16039190&event_account=9875&id_language=1&id_adr=4422&from_rss=1 05.Oct.2019, 19:30 Uhr, Casa Azul - Inspired by Frida Kahlo Ballett von Marguerite Donlon mit Musik von Claas Willeke u.a. „Was brauche ich Füße, wenn ich Flügel habe zum Fliegen?“ (Frida Kahlo) Frida Kahlo war schon zu Lebzeiten eine Legende. Nach einem schweren Unfall in ein Korsett gezwängt, malte sie buchstäblich um ihr Leben. Zwischen Lebenslust und Schmerz, Tradition und Rebellion, Liebesglück und Liebesleid führte sie ein Leben der Extreme. Das „Blaue Haus“ (Casa Azul) wurde für sie zum Zufluchtsort. Die Gegensätze zwischen der geheimnisvollen Innenwelt und der extrovertierten Selbstdarstellung in provokanten Posen haben Marguerite Donlon inspiriert. Die Ideen zu dieser Produktion schöpft sie aus dem vielfältigen Werk Frida Kahlos und aus deren Tagebucheinträgen, die in ihrer Metaphorik zur Umsetzung in getanzte Bilder einladen. Der trotzige Aufschrei „Viva la vida“ (Es lebe das Leben) wird zum Leitmotiv des Stücks. Zu lateinamerikanischen Rhythmen, modernen Kompositionen und seelenvollen Liedern des Gitarristen Hector Zamora entsteht so eine Choreographie über seelische und körperliche Wunden, Kraft und Schönheit. „Jede Szene mit ihrer Interpretation, tänzerischen Ausdruckskraft und ihrer musikalischen Darbietung kann als ein kleines Meisterwerk angesehen werden.“ (Augsburger Allgemeine)