NRW Buehnen http://www.nrw-buehnen.de/ Theater Dortmund - RSS Feed http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16066079&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 24.Feb.2020, 19:00 Uhr, 2. Konzert Wiener Klassik: Im Puls von Kolja Blacher Mit Werken von Mozart, Beethoven und Haydn Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie D-Dur KV 385, Haffner Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 Joseph Haydn 104. Sinfonie D-Dur In drei Wochen im Sommer 1782 zeigt uns Wolfgang Amadeus Mozart, was der Begriff „Arbeit“ für ihn bedeutet: Ein Arrangement seiner Entführung aus dem Serail wird fertig, eine Bläserserenade und eine Festmusik für einen Salzburger Gönner, die er danach in eine Sinfonie verwandelt. „Je nu, ich muss die Nacht dazu nehmen“, schreibt er seinem Vater – und liefert mit der Haffner-Sinfonie doch alles andere als Routine ab. Kolja Blacher wird sie dirigieren, dann aber auch zur Violine greifen. Drei Jobs in einem muss er während Beethovens Violinkonzert erledigen: den Solopart bewältigen, die Orchesterstimmen kennen und sein Dirigierkonzept umsetzen. Das sei anstrengend, mache aber auch Spaß, meint er: „Es ist leichter, weil das alles absolut mein Konzept ist.“ Beethovens Konzert ist vor allem interpretatorisch sehr anspruchsvoll. Der Komponist setzt auf Inhalt, was das vom Virtuosentum verwöhnte Publikum damals eher enttäuscht. Restlos begeistert dagegen sind die Londoner Konzertgänger von Haydns letzter Sinfonie: Vollendetes Handwerk trifft hier auf Tiefsinn und Humor. Besetzung Dirigent und Violine: Kolja Blacher http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16415376&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 27.Feb.2020, 11:00 Uhr, Emil und die Detektive Emil und die Detektive im KJT in der Sckellstraße Monolog nach Erich Kästner ab 8 Jahren Emil Tischbein ist zwölf und fährt das erste Mal alleine im Zug nach Berlin. Er will seine Großmutter und die Cousine Pony Hütchen besuchen. Seine Verwandtschaft wartet am Bahnhof Friedrichstraße auf Emil. Doch Emil steigt nicht aus dem Zug und auch nicht aus dem nächsten. Die Großmutter und Pony Hütchen überlegen verzweifelt, was sie tun sollen. Emil hat sich unterdessen schon in eine wilde Verfolgungsjagd durch die große Stadt gestürzt, denn im Zug wurde ihm sein ganzes Geld vom Fiesling Grundeis gestohlen. Quer durch Berlin verfolgt er den Dieb. Zum Glück bekommt er Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs… Erich Kästners erstes Kinderbuch beeinflusste die Kinderliteratur nachhaltig. Kästner hat der Figur des Emil autobiografische Züge gegeben und taucht in der Rolle des Journalisten selbst auf. Das Buch zeigt, dass man mit Offenheit, Mut, Solidarität und Witz meist durch die kniffeligsten Situationen kommt. Und gemeinsam kann man Berge versetzen. Die erfolgreichste Krimigeschichte für Kinder aller Zeiten. Besetzung Regie: Bettina Zobel Ausstattung: N.N. Dramaturgie: Isabel Stahl http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16060537&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 27.Feb.2020, 19:30 Uhr, Ein Mittsommernachtstraum Ballett von Alexander Ekman Musik von Mikael Karlsson Alexander Ekman, international renommierter Starchoreograf und dem Dortmunder Publikum kein Unbekannter, hat sich von den Bräuchen und Riten seiner nordischen Heimat zu einer weltweit gefeierten Kreation inspirieren lassen. Die Uraufführung 2015 am Königlich Schwedischen Ballett in Stockholm war ein Medienereignis. Einer der bekanntesten Komponisten des Landes zauberte eine Musik, die zwischen mythischer Energie und betörender Sinnlichkeit ihresgleichen sucht. Sommersonnenwende: Die natürliche Sehnsucht des Menschen nach Licht und Sonne verschmilzt mit uralten Mythen und Legenden. In einer Nacht, die der schrankenlosen Liebe vorbehalten ist, wird der Natur, der Vitalität, dem Dasein schlechthin gehuldigt. Da kann es passieren, dass die Grenze zwischen den Sterblichen und dem Reich des Übernatürlichen durchlässig wird. Und es ist nicht mehr gewiss, ob unsere fantastischen Träume nicht in Wahrheit noch viel fantastischere Wirklichkeiten sind. Mit Shakespeare als Impulsgeber, dem schwedischen Filmregisseur Ingmar Bergman als poetischen und Federico Fellini als skurril-überbordenden Mentor gelingt Alexander Ekman ein Ballettwunder: Er führt den Tanz zurück zu seinen kultischen und magischen Wurzeln. So wird der Tänzer zu einem Bestandteil einer choreografischen Urlandschaft, in der Menschen und Fabelwesen miteinander in Beziehung treten. Ein Mittsommernachtstraum – eine Einladung an uns, auf dem schmalen Grat zwischen Realität und Fiktion zum Traumtänzer zu werden und uns in den hellen wie dunklen Sphären unserer Existenz lustvoll zu bewegen. Besetzung Inszenierung und Choreografie: Alexander Ekman Bühne: Alexander Ekman Kostüme: Bregje van Balen Lichtdesign: Linus Fellborn http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16415400&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 28.Feb.2020, 11:00 Uhr, Name: Sophie Scholl Stück von Rike Reiniger Ab 14 Jahren „Das Stück (…) verwebt die Parallelführung der beiden Figuren klug und leichthändig, ohne dabei die Gewissensfrage zu sehr zu strapazieren.“ (Der Standard) Sie heißt Sophie Scholl und sobald sie das sagt, ist die andere da: „Etwa verwandt mit der Sophie Scholl? Nein. Aber sicherlich ein Bezug zu … Nein. Es muss doch irgendeinen … Nein. Oder vielleicht … Nein. Ich heiße Sophie Scholl. Mehr nicht.“ Und jetzt steht Sophie vor Gericht und ist geladen als Zeugin, um auszusagen. Diese Aussage entscheidet über den Abschluss ihres Jurastudiums und ihre Zukunft als Juristin. Diese Aussage entscheidet über das Bestehen von einigen anderen StudentInnen. Diese Aussage entscheidet darüber, ob die alleinerziehende Sekretärin Frau Mühl fälschlicherweise wegen Betruges verurteilt wird oder ob es den wahren Schuldigen Professor Niggemann trifft. Der Preis der Wahrheit ist hoch. Somit ist sie da – die andere Sophie Scholl. Sie erzählt die Geschichte ihrer Namensvetterin und die der Weißen Rose. Die andere ist die Heldin, sie hat ihr Leben gegeben und jetzt geht es doch nur um ihren bisherigen Lebensentwurf. Aber so einfach ist das nicht. Sophie muss sich entscheiden. Eine Geschichte um Mut, Heldentum, Aufrichtigkeit und Zivilcourage. Besetzung Mit: Ann-Kathrin Hinz Regie: Annette Müller Ausstattung: Annette Müller, Oliver Kostecka Sounds: Michael Lohmann Regieassistenz: Janna Radowski Dramaturgie: Isabel Stahl, N.N. Theaterpädagogik: Erika Schmidt-Sulaimon http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16060538&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 28.Feb.2020, 19:30 Uhr, Ein Mittsommernachtstraum Ballett von Alexander Ekman Musik von Mikael Karlsson Alexander Ekman, international renommierter Starchoreograf und dem Dortmunder Publikum kein Unbekannter, hat sich von den Bräuchen und Riten seiner nordischen Heimat zu einer weltweit gefeierten Kreation inspirieren lassen. Die Uraufführung 2015 am Königlich Schwedischen Ballett in Stockholm war ein Medienereignis. Einer der bekanntesten Komponisten des Landes zauberte eine Musik, die zwischen mythischer Energie und betörender Sinnlichkeit ihresgleichen sucht. Sommersonnenwende: Die natürliche Sehnsucht des Menschen nach Licht und Sonne verschmilzt mit uralten Mythen und Legenden. In einer Nacht, die der schrankenlosen Liebe vorbehalten ist, wird der Natur, der Vitalität, dem Dasein schlechthin gehuldigt. Da kann es passieren, dass die Grenze zwischen den Sterblichen und dem Reich des Übernatürlichen durchlässig wird. Und es ist nicht mehr gewiss, ob unsere fantastischen Träume nicht in Wahrheit noch viel fantastischere Wirklichkeiten sind. Mit Shakespeare als Impulsgeber, dem schwedischen Filmregisseur Ingmar Bergman als poetischen und Federico Fellini als skurril-überbordenden Mentor gelingt Alexander Ekman ein Ballettwunder: Er führt den Tanz zurück zu seinen kultischen und magischen Wurzeln. So wird der Tänzer zu einem Bestandteil einer choreografischen Urlandschaft, in der Menschen und Fabelwesen miteinander in Beziehung treten. Ein Mittsommernachtstraum – eine Einladung an uns, auf dem schmalen Grat zwischen Realität und Fiktion zum Traumtänzer zu werden und uns in den hellen wie dunklen Sphären unserer Existenz lustvoll zu bewegen. Besetzung Inszenierung und Choreografie: Alexander Ekman Bühne: Alexander Ekman Kostüme: Bregje van Balen Lichtdesign: Linus Fellborn http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16415408&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 28.Feb.2020, 20:00 Uhr, Enoch Arden Enoch Arden STUDIO (SCHAUSPIELHAUS) Versepos von Alfred Tennyson, Bühnenfassung von Bjarne Gedrath. Musik sehr frei nach Richard Strauss Nach einem Unfall hat Enoch Arden sein Einkommen als Fischer verloren, ist Seemann geworden, um seine Familie weiter ernähren zu können — und erleidet auf den Weltmeeren Schiffbruch: Eine verlassene Insel, Gefährten, die sterben. Nur Enoch überlebt als einziger Zeuge seines Schicksals und kann erst nach zehn Jahren in die Heimat zurückfinden, wo seine Frau Annie inzwischen neu verheiratet ist… Was bleibt, wenn das Leben an einem vorbeizieht? Das Versepos über einen Mann, der früh in die Ferne aufbrach und zu spät aus dieser zurückkehrte, machte den englischen Dichter Alfred Tennyson über Nacht berühmt. Liebe, Verlust, Wiederkehr, unerfüllte Sehnsüchte, Lebensmomente in Minuten und Jahren – wird Enoch Arden Erlösung finden können? BESETZUNG Mit: Marlena Keil, Uwe Rohbeck Live-Musik: Oliver Siegel Regie: Bjarne Gedrath Musikalisches Arrangement: Oliver Siegel Dramaturgie: Anne-Kathrin Schulz http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16087942&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 29.Feb.2020, 19:00 Uhr, Auerhaus Nach dem Roman von Bov Bjerg Stückfassung von Robert Koall Jugendclubproduktion. Ab 14 Jahren „Bov Bjerg (…) hat mit diesem schlanken Coming-of-Age-Roman eines der schönsten Bücher unserer Tage geschrieben.“ (Süddeutsche Zeitung) Niemand wusste, wieso er es gemacht hat. Die Tabletten geschluckt und mit Alkohol runtergespült. Doch Frieder hatte überlebt und jetzt musste es irgendwie weitergehen. Deshalb zogen sie ins Auerhaus, den alten Hof von Frieders Opa. Höppner, Frieder, Vera, Cäcilia und später auch noch Harry und Pauline. „Our house in the middle of the street“, doch die trägen Nachbarn verstanden nur Auerhaus, so wie Auerhahn; schlechter Witz. Dort leben sie ein richtiges Leben, mit Aufstehen, Frühstück machen und Federball spielen, mit Essen besorgen, klauen und sich dem Leben stellen. Mit allen Höhen und Tiefen. Mit der Axt, die nicht da war und dem Knoblauch im Tzaziki. Mit dem rosa Briefkasten und dem Zimmer, in das sich niemand traut, weil es keine Fenster hat. Doch wie hält man das Leben aus? Wie schafft man es, sich nicht alleine zu fühlen? Die Geschichte von sechs Jugendlichen, die sich finden, um gemeinsam ein Stück Leben zu meistern. Eine Geschichte über das Leben, die Freundschaft und den Tod, über Liebe und die Dinge, die bleiben, wenn das Leben zu Ende ist. Besetzung Regie und Dramaturgie: Lioba Sombetzki, N.N. Ausstattung: Theresa Mielich http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16060455&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 29.Feb.2020, 19:30 Uhr, Im weißen Rössl Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg Buch von Hans Müller und Erik Charell | Gesangstexte von Robert Gilbert Bühnenpraktische Rekonstruktion der Originalfassung von 1930 erstellt in Zusammenarbeit mit der Staatsoperette Dresden durch Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner Im weißen Rössl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür – doch bevor jeder Einzelne das seine gefunden hat, geht es turbulent zu! Mit der Ankunft der zahlreichen Urlauber gerät auch das Liebeskarussell kräftig in Schwung. Der Zahlkellner Leopold ist unsterblich aber aussichtslos in Josepha verliebt, die Wirtin des Hotels „Im weißen Rössl“. Sie hingegen schwärmt für den treuen Stammgast Dr. Siedler, dem sie stets das beste Zimmer reserviert. In diesem Jahr quartiert der tief gekränkte Leopold dort aber den bärbeißigen Berliner Fabrikanten Giesecke und seine Tochter Ottilie ein. Dieser findet schnell eine neue Quelle der Aufregung, denn mit Sigismund Sülzheimer erscheint der Sohn seines Prozessgegners auf der Szene. Der knausrige Professor Hinzelmann und seine Tochter Klärchen komplettieren schließlich die Ferientruppe und mit mal schüchternen, mal verwegenen Flirtmanövern im Freibad oder auf Bergesspitze finden sich die Pärchen. Selbst Leopold kann am Ende das Herz seiner stolzen Angebeteten für sich gewinnen. Happy End im Salzkammergut! Mit Im weißen Rössl schuf Ralph Benatzky eine knallbunte, herrlich kitschige und ohrwurmlastige Revue-Operette, die mittlerweile Kultstatus genießt. Changierend zwischen Wiener Schmäh, alpenländischer Lebensfreude und Berliner Schnoddrigkeit lädt das Werk ebenso zum herzhaften Lachen wie zum Nachdenken ein. Mit viel Schwung, bekannten Melodien und berührenden Dialogen ist das Weiße Rössl ein unterhaltsames Vergnügen für die ganze Familie! Besetzung Josepha Vogelhuber: Irina Simmes Leopold Brandmeyer: Matthias Störmer Wilhelm Giesecke: Steffen Schortie Scheumann Ottilie: N.N. (Opernstudio) Dr. Erich Siedler: Fritz Steinbacher Sigismund Sülzheimer: Morgan Moody Prof. Dr. Hinzelmann: Der Kaiser: Ks. Hannes Brock Mit den: Dortmunder Philharmonikern Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund Der Piccolo: Tomas Stitilis Kathi: Johanna Schoppa Musikalische Leitung: Philipp Armbruster Regie: Thomas Enzinger Bühne und Kostüme: Toto Chor: Fabio Mancini Dramaturgie: Laura Knoll Co-Regie und Choreografie: Ramesh Nair http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16415403&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 29.Feb.2020, 19:30 Uhr, Warten auf Godot von Samuel Beckett Wladimir und Estragon, die zwei Wartenden, harren aus – wohl seit langer Zeit, die zwischen Ewigkeit und Ewigkeit aufgespannt ist. Aneinander geklammert sind sie allein – und doch sicher aufgehoben in ihrer Annahme, dass das Große – nennen wir es Godot – doch irgendwann kommen könnte. Die Gewissheit, Godot könnte existieren, gibt den beiden wahren tragikomischen Gestalten des Lebens Halt in der Leere des Raums und der Zeit, die sie mit endlosen Wiederholungen und Variationen der Wiederholung zu erhellen versuchen. Dürfen Wladimir und Estragon hoffen? Und: worauf eigentlich? Nobelpreisträger Samuel Beckett stellt nicht weniger als die existentielle Frage nach dem Sinn jeglichen Seins. BESETZUNG Wladimir: Andreas Beck Estragon: Uwe Rohbeck Pozzo: Martin Weigel Lucky: Christian Freund sowie: Alida Bohnen, Berna Celebi, Annou Reiners, Max Ranft und dem: Dortmunder Sprechchor Regie: Marcus Lobbes Bühne und Kostüme: Pia Maria Mackert Dramaturgie: Michael Eickhoff Musik: TD Finck von Finckenstein Video-Art: Tobias Hoeft, Laura Urbach Licht: Sibylle Stuck Regieassistenz: Bjarne Gedrath Bühnenbildassistenz: Christiane Thomas, Anita Ackva Kostümassistenz: Mareike Fiege Inspizienz: Ralf Kubik Soufflage: Violetta Ziegler http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16225464&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 29.Feb.2020, 20:00 Uhr, Konstellationen von Nick Payne Aus dem Englischen von Corinna Brocher Was wäre, wenn wir nach entscheidenden Weggabelungen unseres Lebens die Zeit zurückdrehen könnten? Welche Alternativen hätten wir gehabt? Gibt es mehr als ein Schicksal? Marianne ist Quantenphysikerin und forscht nach der Existenz paralleler Universen, Roland ist Imker und sieht die Welt mit dem rational-kausalen Blick eines Biologen. Auf einer Grillparty treffen und verlieben sie sich. Aber nochmal von vorn: Marianne ist Quantenphysikerin, Roland ist Imker. Auch eine Grillparty gibt es – doch diesmal funkt es nicht. Aber nochmal von vorn: Konstellationen ist ein Stück für zwei Figuren und Dutzende alternative Schicksale. Wenn Mariannes quantenphysikalische Forschungen stimmen und wir wirklich in einem Multiversum leben, dann existiert jede Möglichkeit, jede Entscheidung, jeder auch nur irgendwie denkbare Verlauf eines Lebens gleichzeitig. Und so führt uns Konstellationen durch den Garten der Pfade, die sich unendlich verzweigen: Mal wird aus der Beziehung von Marianne und Roland nur ein One-Night-Stand, mal ziehen sie zusammen. Mal geht er fremd, mal sie. Mal trennen sie sich, mal bleiben sie sich treu. Gibt es so etwas wie die ideale Konstellation? Mit Leichtigkeit, Humor und Raffinesse deutet der britische Dramatiker Nick Payne das menschliche Drama um Leben, Liebe und Schicksal neu – und stellt ganz nebenbei jahrhundertealte Erzähltraditionen auf den Kopf! Besetzung Regie: Péter Sanyó Bühne: Daina Kasperowitsch Dramaturgie: Matthias Seier Kostüme: Friederike Wörner