NRW Buehnen http://www.nrw-buehnen.de/ Theater Dortmund - RSS Feed http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16060408&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 15.Sep.2019, 18:00 Uhr, Madama Butterfly Tragedia giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Schauspiel von John Luther Long und David Belasco In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Der Marineleutnant Pinkerton möchte sich seine Stationierung in Japan so angenehm wie möglich gestalten. Dafür heiratet der unbekümmerte Dandy die junge Cio-Cio-San – schließlich kann er diese Ehe nach dem lokalen Recht jederzeit aufkündigen. Davon ahnt „Butterfly“ nichts, sie hofft auf ein besseres Leben an der Seite ihres amerikanischen Mannes. Die gemeinsame Zeit währt nur kurz, denn bald muss der Soldat sie verlassen. In den drei Jahren, die ins Land gehen, schenkt sie ihm einen Sohn und hofft, dass der Geliebte zurückkehre. Doch Pinkerton hat inzwischen eine vielversprechende Amerikanerin geheiratet. Die Ankunft eines Schiffes aus den Staaten lässt Cio-Cio-San voller Freude den Ehemann erwarten. Doch die Stunden vergehen und erst am nächsten Morgen taucht Pinkerton mit seiner neuen Frau auf. Cio-Cio-San wird ohne Vorwarnung mit dem Zerfall ihrer Hoffnungen konfrontiert und weiß nur einen Ausweg: Sie überlässt das Kind dem Paar und wählt den Tod. In seiner tragischen Oper malt der Klangkünstler Puccini kunstvoll das exotische Kolorit, indem er einige japanische Originalmelodien verwendet und die Möglichkeiten des großen Orchesters effektvoll ausreizt. Diese ergreifende Verbindung von fernöstlichem Melos und klassischen westlichen Strukturen lässt die Zuhörer an Cio-Cio-Sans innerem Konflikt um ihre Selbstbestimmung Anteil nehmen. Besetzung Cio-Cio-San: Sae-Kyung Rim Suzuki: Hyona Kim Kate Pinkerton: N.N. (Opernstudio) Benjamin F. Pinkerton: Andrea Shin Sharpless: Mandla Mndebele Goro: Fritz Steinbacher Onkel Bonzo: Denis Velev Fürst Yamadori: Min Lee Onkel Yakusidé: Ian Sidden Der kaiserliche Kommissar: Hirouki Inoue Der Standesbeamte: Juyoung Kim Cio-Cio-Sans Mutter: Natascha Valentin Die Tante: Hitomi Breitzmann Die Cousine: Keiko Matsumoto Mit den: Dortmunder Philharmonikern Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund Musikalische Leitung: Gabriel Feltz Regie: Tomo Sugao Bühne: Frank Philipp Schlößmann Kostüme: Mechthild Seipel Chor: Fabio Mancini Dramaturgie: Merle Fahrholz http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16060409&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 18.Sep.2019, 19:30 Uhr, Madama Butterfly Tragedia giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Schauspiel von John Luther Long und David Belasco In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Der Marineleutnant Pinkerton möchte sich seine Stationierung in Japan so angenehm wie möglich gestalten. Dafür heiratet der unbekümmerte Dandy die junge Cio-Cio-San – schließlich kann er diese Ehe nach dem lokalen Recht jederzeit aufkündigen. Davon ahnt „Butterfly“ nichts, sie hofft auf ein besseres Leben an der Seite ihres amerikanischen Mannes. Die gemeinsame Zeit währt nur kurz, denn bald muss der Soldat sie verlassen. In den drei Jahren, die ins Land gehen, schenkt sie ihm einen Sohn und hofft, dass der Geliebte zurückkehre. Doch Pinkerton hat inzwischen eine vielversprechende Amerikanerin geheiratet. Die Ankunft eines Schiffes aus den Staaten lässt Cio-Cio-San voller Freude den Ehemann erwarten. Doch die Stunden vergehen und erst am nächsten Morgen taucht Pinkerton mit seiner neuen Frau auf. Cio-Cio-San wird ohne Vorwarnung mit dem Zerfall ihrer Hoffnungen konfrontiert und weiß nur einen Ausweg: Sie überlässt das Kind dem Paar und wählt den Tod. In seiner tragischen Oper malt der Klangkünstler Puccini kunstvoll das exotische Kolorit, indem er einige japanische Originalmelodien verwendet und die Möglichkeiten des großen Orchesters effektvoll ausreizt. Diese ergreifende Verbindung von fernöstlichem Melos und klassischen westlichen Strukturen lässt die Zuhörer an Cio-Cio-Sans innerem Konflikt um ihre Selbstbestimmung Anteil nehmen. Besetzung Cio-Cio-San: Sae-Kyung Rim Suzuki: Hyona Kim Kate Pinkerton: N.N. (Opernstudio) Benjamin F. Pinkerton: Andrea Shin Sharpless: Mandla Mndebele Goro: Fritz Steinbacher Onkel Bonzo: Denis Velev Fürst Yamadori: Min Lee Onkel Yakusidé: Ian Sidden Der kaiserliche Kommissar: Hirouki Inoue Der Standesbeamte: Juyoung Kim Cio-Cio-Sans Mutter: Natascha Valentin Die Tante: Hitomi Breitzmann Die Cousine: Keiko Matsumoto Mit den: Dortmunder Philharmonikern Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund Musikalische Leitung: Gabriel Feltz Regie: Tomo Sugao Bühne: Frank Philipp Schlößmann Kostüme: Mechthild Seipel Chor: Fabio Mancini Dramaturgie: Merle Fahrholz http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16087937&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 20.Sep.2019, 19:00 Uhr, Ginpuin Bühnenfassung von Winnie Karnofka Nach dem Bilderbuch von Barbara van den Speulhof und Henrike Wilson. Ab 4 Jahren „Das Glück liegt nicht in der Vollkommenheit, sondern im Vermögen, einander zu akzeptieren, zu tolerieren, mit allen Stärken und mit allen Schwächen. Wir alle sind einzigartig, verschieden, besonders. Und uns alle, ob großer oder kleiner Mensch, eint, dass wir Freunde brauchen, dass wir geliebt und gemocht werden wollen. Und zwar so, wie wir sind.“ (Librileo) Auf dem kleinen Eisberg kam eines Tages ein Pinguin zur Welt, der anders war als die anderen Pinguine. Der Pinguin-Check zeigt: Alles dran – zwei Flügel, weiß von vorne, schwarz von hinten, watscheln kann er auch. Doch sobald er den Schnabel aufmacht, lässt der kleine Pinguin die Buchstaben tanzen. Denn während die anderen Pinguine den Sonnenuntergang wunderschön finden, ruft der Kleine entzückt: „schunderwön!“. Durch seine einzigartigen Wortstolpereien fällt er auf und die anderen Pinguine ärgern ihn so lange, bis der Ginpuin sich auf eine Reise begibt, um ein Held zu werden und das Glück zu finden. Doch wo liegt das Glück? Auf der anderen Seite der Welt? Oder darin, vollkommen perfekt zu sein? Oder vielleicht in einem gemeinsamen Sonnenuntergang? Eine humorvolle Geschichte voller Leichtigkeit und Tiefe über das Anderssein. Besetzung Ginpuin: Bettina Zobel Eisberg / grüne Insel: Bianka Lammert Fischerin / eine Musikerin: Maria Trautmann Pinguin 1 / Möwe / Schaf 1: Thorsten Schmidt Pinguin 2 / Albatros / Schaf 2: Jan Westphal Regie: Antje Siebers Ausstattung: Julia Schiller Musik: Maria Trautmann Video: Peter Kirschke Dramaturgie: Lioba Sombetzki Regieassistenz: Alina Baranowski Theaterpädagogik: Lisa Maria Heigl http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16060564&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 21.Sep.2019, 19:30 Uhr, Internationale Ballettgala XXX Ballettgala mit Stargästen Sie gehören zu Dortmund wie der BVB und das U – die Internationalen Ballettgalas, mit denen Ballettdirektor Xin Peng Wang traditionsgemäß eine „Spielzeit des Tanzes und der Lebensfreude“ eröffnet und beschließt. Jahr für Jahr stellen sich die Stars der internationalen Compagnien in der Ruhr-Metropole ein, um gemeinsam mit dem Publikum die vielen Facetten und Schattierungen der Tanzkunst zu präsentieren und dabei ein Fest des Lebens, ein Festival der Sinne und der Sinnlichkeit zu feiern. Neben traditionellen Ausdrucksformen sind auch immer wieder zeitgenössische und zeitgemäße Kreationen zu erleben, die Einblick geben, wohin sich die Bewegungskunst entwickelt. „Dortmund ist“, so Xin Peng Wang, „im letzten Jahrzehnt zu einer Drehscheibe der internationalen Tanzszene geworden. In festlichem Rahmen ist hier zu erleben, in welch abenteuerliches Neuland sich die Tanzkunst unserer Tage begibt. In unserer Stadt findet Zukunft statt!“ http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16060565&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 22.Sep.2019, 18:00 Uhr, Internationale Ballettgala XXX Ballettgala mit Stargästen Sie gehören zu Dortmund wie der BVB und das U – die Internationalen Ballettgalas, mit denen Ballettdirektor Xin Peng Wang traditionsgemäß eine „Spielzeit des Tanzes und der Lebensfreude“ eröffnet und beschließt. Jahr für Jahr stellen sich die Stars der internationalen Compagnien in der Ruhr-Metropole ein, um gemeinsam mit dem Publikum die vielen Facetten und Schattierungen der Tanzkunst zu präsentieren und dabei ein Fest des Lebens, ein Festival der Sinne und der Sinnlichkeit zu feiern. Neben traditionellen Ausdrucksformen sind auch immer wieder zeitgenössische und zeitgemäße Kreationen zu erleben, die Einblick geben, wohin sich die Bewegungskunst entwickelt. „Dortmund ist“, so Xin Peng Wang, „im letzten Jahrzehnt zu einer Drehscheibe der internationalen Tanzszene geworden. In festlichem Rahmen ist hier zu erleben, in welch abenteuerliches Neuland sich die Tanzkunst unserer Tage begibt. In unserer Stadt findet Zukunft statt!“ http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16087938&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 26.Sep.2019, 19:00 Uhr, Name: Sophie Scholl Stück von Rike Reiniger Ab 14 Jahren „Das Stück (…) verwebt die Parallelführung der beiden Figuren klug und leichthändig, ohne dabei die Gewissensfrage zu sehr zu strapazieren.“ (Der Standard) Sie heißt Sophie Scholl und sobald sie das sagt, ist die andere da: „Etwa verwandt mit der Sophie Scholl? Nein. Aber sicherlich ein Bezug zu … Nein. Es muss doch irgendeinen … Nein. Oder vielleicht … Nein. Ich heiße Sophie Scholl. Mehr nicht.“ Und jetzt steht Sophie vor Gericht und ist geladen als Zeugin, um auszusagen. Diese Aussage entscheidet über den Abschluss ihres Jurastudiums und ihre Zukunft als Juristin. Diese Aussage entscheidet über das Bestehen von einigen anderen StudentInnen. Diese Aussage entscheidet darüber, ob die alleinerziehende Sekretärin Frau Mühl fälschlicherweise wegen Betruges verurteilt wird oder ob es den wahren Schuldigen Professor Niggemann trifft. Der Preis der Wahrheit ist hoch. Somit ist sie da – die andere Sophie Scholl. Sie erzählt die Geschichte ihrer Namensvetterin und die der Weißen Rose. Die andere ist die Heldin, sie hat ihr Leben gegeben und jetzt geht es doch nur um ihren bisherigen Lebensentwurf. Aber so einfach ist das nicht. Sophie muss sich entscheiden. Eine Geschichte um Mut, Heldentum, Aufrichtigkeit und Zivilcourage. Besetzung Mit: Ann-Kathrin Hinz Regie: Annette Müller Ausstattung: Annette Müller, Oliver Kostecka Sounds: Michael Lohmann Regieassistenz: Janna Radowski Dramaturgie: Isabel Stahl, N.N. Theaterpädagogik: Erika Schmidt-Sulaimon http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16060410&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 29.Sep.2019, 18:00 Uhr, Madama Butterfly Tragedia giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Schauspiel von John Luther Long und David Belasco In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Der Marineleutnant Pinkerton möchte sich seine Stationierung in Japan so angenehm wie möglich gestalten. Dafür heiratet der unbekümmerte Dandy die junge Cio-Cio-San – schließlich kann er diese Ehe nach dem lokalen Recht jederzeit aufkündigen. Davon ahnt „Butterfly“ nichts, sie hofft auf ein besseres Leben an der Seite ihres amerikanischen Mannes. Die gemeinsame Zeit währt nur kurz, denn bald muss der Soldat sie verlassen. In den drei Jahren, die ins Land gehen, schenkt sie ihm einen Sohn und hofft, dass der Geliebte zurückkehre. Doch Pinkerton hat inzwischen eine vielversprechende Amerikanerin geheiratet. Die Ankunft eines Schiffes aus den Staaten lässt Cio-Cio-San voller Freude den Ehemann erwarten. Doch die Stunden vergehen und erst am nächsten Morgen taucht Pinkerton mit seiner neuen Frau auf. Cio-Cio-San wird ohne Vorwarnung mit dem Zerfall ihrer Hoffnungen konfrontiert und weiß nur einen Ausweg: Sie überlässt das Kind dem Paar und wählt den Tod. In seiner tragischen Oper malt der Klangkünstler Puccini kunstvoll das exotische Kolorit, indem er einige japanische Originalmelodien verwendet und die Möglichkeiten des großen Orchesters effektvoll ausreizt. Diese ergreifende Verbindung von fernöstlichem Melos und klassischen westlichen Strukturen lässt die Zuhörer an Cio-Cio-Sans innerem Konflikt um ihre Selbstbestimmung Anteil nehmen. Besetzung Cio-Cio-San: Sae-Kyung Rim Suzuki: Hyona Kim Kate Pinkerton: N.N. (Opernstudio) Benjamin F. Pinkerton: Andrea Shin Sharpless: Mandla Mndebele Goro: Fritz Steinbacher Onkel Bonzo: Denis Velev Fürst Yamadori: Min Lee Onkel Yakusidé: Ian Sidden Der kaiserliche Kommissar: Hirouki Inoue Der Standesbeamte: Juyoung Kim Cio-Cio-Sans Mutter: Natascha Valentin Die Tante: Hitomi Breitzmann Die Cousine: Keiko Matsumoto Mit den: Dortmunder Philharmonikern Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund Musikalische Leitung: Gabriel Feltz Regie: Tomo Sugao Bühne: Frank Philipp Schlößmann Kostüme: Mechthild Seipel Chor: Fabio Mancini Dramaturgie: Merle Fahrholz http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16066049&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 01.Oct.2019, 20:00 Uhr, 1. Philharmonisches Konzert: New York Mit Werken von Barber, Franke, Bernstein und Dvořák Samuel Barber Adagio for Strings op. 11 Bernd Franke „open doors“ für Bandoneon und Orchester Leonard Bernstein Three Dance Episodes aus „On the Town“ Antonín Dvořák 9. Sinfonie e-Moll op. 95, „Aus der neuen Welt“ „New York, New York, a wonderful town!“ Wer einmal in der Metropole am Hudson River gewesen ist, vergisst sie nie. Wie singen es noch die drei Matrosen in Bernsteins 1944 entstandenem Erstlingsmusical On the Town? „The Bronx is up and the Battery’s down, the people ride in a hole in the ground.“ Von der Bronx im Norden bis zum Battery Park im Süden: Der „Big Apple“ brummt vor Musik. Und zum Saisonauftakt beißen Gabriel Feltz und die Philharmoniker kräftig hinein. Bernsteins Tanzepisoden führen uns in die Subway, dem „Hole in the Ground“, in den Central Park und an den Times Square. Die Sounds der Großstadt fängt auch der Komponist Bernd Franke in seinem ungewöhnlichen Bandoneonkonzert open doors ein. Während Samuel Barbers Adagio for Strings eher ungewollt zu einer Ikone amerikanischer Musik geworden ist, soll Antonín Dvořáks 9. Sinfonie Aus der neuen Welt 1893 zum Prototyp amerikanischer Sinfonik werden. Ob der Einfluss der 9. Sinfonie auf die Musik damals dort so nachhaltig war, ist unklar. Tatsache ist: Heute ist sie ein unverwüstlicher Repertoire-Klassiker. Besetzung Bandoneon: Per Arne Glorvigen Dirigent: Gabriel Feltz http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16066050&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 02.Oct.2019, 20:00 Uhr, 1. Philharmonisches Konzert: New York Mit Werken von Barber, Franke, Bernstein und Dvořák Samuel Barber Adagio for Strings op. 11 Bernd Franke „open doors“ für Bandoneon und Orchester Leonard Bernstein Three Dance Episodes aus „On the Town“ Antonín Dvořák 9. Sinfonie e-Moll op. 95, „Aus der neuen Welt“ „New York, New York, a wonderful town!“ Wer einmal in der Metropole am Hudson River gewesen ist, vergisst sie nie. Wie singen es noch die drei Matrosen in Bernsteins 1944 entstandenem Erstlingsmusical On the Town? „The Bronx is up and the Battery’s down, the people ride in a hole in the ground.“ Von der Bronx im Norden bis zum Battery Park im Süden: Der „Big Apple“ brummt vor Musik. Und zum Saisonauftakt beißen Gabriel Feltz und die Philharmoniker kräftig hinein. Bernsteins Tanzepisoden führen uns in die Subway, dem „Hole in the Ground“, in den Central Park und an den Times Square. Die Sounds der Großstadt fängt auch der Komponist Bernd Franke in seinem ungewöhnlichen Bandoneonkonzert open doors ein. Während Samuel Barbers Adagio for Strings eher ungewollt zu einer Ikone amerikanischer Musik geworden ist, soll Antonín Dvořáks 9. Sinfonie Aus der neuen Welt 1893 zum Prototyp amerikanischer Sinfonik werden. Ob der Einfluss der 9. Sinfonie auf die Musik damals dort so nachhaltig war, ist unklar. Tatsache ist: Heute ist sie ein unverwüstlicher Repertoire-Klassiker. Besetzung Bandoneon: Per Arne Glorvigen Dirigent: Gabriel Feltz http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=16071341&event_account=32998&id_language=1&id_adr=4416&from_rss=1 05.Oct.2019, 19:30 Uhr, Das Reich der Tiere Komödie mit Live-Musik von Roland Schimmelpfennig Ein Schauspiel-Ensemble vor einer offenen Zukunft: Seit Jahren stehen fünf Schauspielerinnen und Schauspieler in einem Tier-Musical auf der Bühne. Als Löwe oder Zebra, Marabu, Antilope oder Ginsterkatze erzählen sie Abend für Abend, wie der Löwe mit List dem gutmütigen Zebra die Herrschaft entreißt. Jetzt soll die Show abgesetzt werden. Und die Schauspielerinnen und Schauspieler bangen um ihre Zukunft – ob sie ein Folgeengagement an ihrem Theater bekommen, ist mehr als ungewiss: Nicht mal die eigenen Mitarbeiter des Theaters erkennen sie. Zur namenlosen Verfügungsmasse im Showbiz degradiert, haben sie sich Tag für Tag die Kostümfedern aufgeklebt und wieder abgerissen: eiternde Wunden, ausgefallene Fußnägel sind die Folge. Was bleibt nach dem Ende der Show? Gibt es eine Alternative zum Darstellungsproletariat? Und was hat es mit dem Spiegelei-Kostüm auf sich, das seit einigen Tagen auf der Hinterbühne steht? Der preisgekrönte Dramatiker Roland Schimmelpfennig entwirft in Das Reich der Tiere eine Geschichte vom Theater auf dem Theater und eine Parabel vom Ende einer Epoche: Klug und auf pointierte Weise amüsant verbindet Schimmelpfennig die Metapher des Scheiterns und des Selbstverlusts mit der Fabel vom Untergang einer gerechten Herrschaft. Besetzung Regie: Thorsten Bihegue Bühne: Oliver Helf Kostüme: Theresa Mielich Live-Musik: Serge Corteyn, Manuel Loos Dramaturgie: Michael Eickhoff