NRW Buehnen http://www.nrw-buehnen.de/ Theater an der Ruhr - RSS Feed http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=11563198&event_account=10212&id_language=1&id_adr=4405&from_rss=1 23.May.2013, 11:00 Uhr, SCHAM Scham wird als eine Krankheit der Seele empfunden. Es spielt keine Rolle, ob der Gedemütigte durch ein höhnisches Lachen beschämt worden ist oder ob er sich selbst verhöhnt. In beiden Fällen fühlt er sich nackt, geschlagen, entfremdet, ohne Würde und Wert. Besonders in der Pubertät, steigen die Schameffekte exponentiell an, wenn der Körper sich verwandelt, wenn wir uns wie unter einem Vergrößerungsglas fühlen, wie auf einer Bühne, auf der wir uns von allen beobachtet fühlen und uns selbst beobachten. Es ist das eigene Selbst, dass sich anschaut und sich im Blick der Anderen bewertet. Aber sind wir nicht auch HELDEN DER SCHAM, die durch das Nadelöhr des Zweifels und der TABUS mutig springen müssen, um zu uns selbst zu kommen? Erneut unternimmt der Regisseur Albrecht Hirche, dessen Mülheimer Aufführung „ICH und andere Lügen“ beim Festival „Westwind“ als beste Jugendinszenierung des Landes ausgezeichnet wurde, eine theatrale Forschungsreise mit dem Publikum und den Schauspielern und Musikern dieses Projekts über ein Gefühl. Mit dabei der New Yorker Performer, Sänger und Gitarrist LORD BISHOP. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=11563199&event_account=10212&id_language=1&id_adr=4405&from_rss=1 23.May.2013, 18:00 Uhr, SCHAM Scham wird als eine Krankheit der Seele empfunden. Es spielt keine Rolle, ob der Gedemütigte durch ein höhnisches Lachen beschämt worden ist oder ob er sich selbst verhöhnt. In beiden Fällen fühlt er sich nackt, geschlagen, entfremdet, ohne Würde und Wert. Besonders in der Pubertät, steigen die Schameffekte exponentiell an, wenn der Körper sich verwandelt, wenn wir uns wie unter einem Vergrößerungsglas fühlen, wie auf einer Bühne, auf der wir uns von allen beobachtet fühlen und uns selbst beobachten. Es ist das eigene Selbst, dass sich anschaut und sich im Blick der Anderen bewertet. Aber sind wir nicht auch HELDEN DER SCHAM, die durch das Nadelöhr des Zweifels und der TABUS mutig springen müssen, um zu uns selbst zu kommen? Erneut unternimmt der Regisseur Albrecht Hirche, dessen Mülheimer Aufführung „ICH und andere Lügen“ beim Festival „Westwind“ als beste Jugendinszenierung des Landes ausgezeichnet wurde, eine theatrale Forschungsreise mit dem Publikum und den Schauspielern und Musikern dieses Projekts über ein Gefühl. Mit dabei der New Yorker Performer, Sänger und Gitarrist LORD BISHOP. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=11551712&event_account=10212&id_language=1&id_adr=4405&from_rss=1 24.May.2013, 19:30 Uhr, KÖNIG LEAR Lear, der das Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen will, verlangt von ihnen in einem Wettstreit den Beweis absoluter und ergebener Liebe. Als die jüngste Tochter Cordelia nur bekennt, was der Fall ist, nämlich die Realität der Liebe einer Tochter zu ihrem Vater, wird sie verbannt und nimmt die Werbung des Königs von Frankreich, seine Frau zu werden, an. Von den ältesten Töchtern wird Lear nun auch um seine symbolisch erhaltene Königsmacht gebracht, und er begibt sich in die Einsamkeit der Heidelandschaft. Doch alle, die er in seiner Verblendung anruft, schweigen. Keine Götter, nicht die Natur oder das Schicksal leiten ihn, kein Absolutes weist die Richtung. Übriggeblieben ist die ungeschützte Existenz und die innere Triebnatur, die die Gesellschaft hinter den Stand der Zivilisation zurückfallen lässt, als befänden sich die Akteure in einem der Beckettschen Treibhäuser, aus denen kein Blick, kein Weg herausführt. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=11554866&event_account=10212&id_language=1&id_adr=4405&from_rss=1 25.May.2013, 19:30 Uhr, DER KLEINE PRINZ William Somerset Maugham befand, *es gibt Schlimmeres als den Tod, nämlich die entsetzliche Abkühlung des Gefühls, der Liebesfähigkeit.* Ein anderer Schriftsteller, Jules Renard, schrieb an seinem Geburtstag ins Tagebuch: *Vierundvierzig ein Alter, in dem man die Hoffnung aufgeben muss, seine Jahre zu verdoppeln.* In ebendiesem Alter stürzte der Berufspilot Antoine de Saint Exupéry 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille ab und blieb verschollen. Nur ein Jahr nachdem er seine 27 wunderbaren Fragmente über die Begegnung eines unglücklichen Fliegers mit einem Jungen, der von seinem Stern gefallen ist, geschrieben hatte. Auf der Basis dieses Lieblingsgeschenkbuches sämtlicher bundesdeutscher Nachkriegsgenerationen beschreiben Roberto Ciulli und Maria Neumann die Begegnung eines Menschen mit seiner eigenen Kindheit im Angesicht des Todes und bewahrt so den Zuschauer mindestens einen Abend lang- vor dem größten Leid, das ihm nach Maugham widerfahren kann. In einem phantastischen Clownstheater gelingt Roberto Ciulli und Maria Neumann eine Inszenierung über die schwersten Themen überhaupt - den Tod und das Alter. Siebzig Minuten lang spielen Maria Neumann und Roberto Ciulli vor einem erstaunten Publikum gegen die eigene und die allgemein menschliche Einsamkeit mit dem Besten, was sie besitzen - der Phantasie. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=11554867&event_account=10212&id_language=1&id_adr=4405&from_rss=1 26.May.2013, 14:30 Uhr, DER KLEINE PRINZ William Somerset Maugham befand, *es gibt Schlimmeres als den Tod, nämlich die entsetzliche Abkühlung des Gefühls, der Liebesfähigkeit.* Ein anderer Schriftsteller, Jules Renard, schrieb an seinem Geburtstag ins Tagebuch: *Vierundvierzig ein Alter, in dem man die Hoffnung aufgeben muss, seine Jahre zu verdoppeln.* In ebendiesem Alter stürzte der Berufspilot Antoine de Saint Exupéry 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille ab und blieb verschollen. Nur ein Jahr nachdem er seine 27 wunderbaren Fragmente über die Begegnung eines unglücklichen Fliegers mit einem Jungen, der von seinem Stern gefallen ist, geschrieben hatte. Auf der Basis dieses Lieblingsgeschenkbuches sämtlicher bundesdeutscher Nachkriegsgenerationen beschreiben Roberto Ciulli und Maria Neumann die Begegnung eines Menschen mit seiner eigenen Kindheit im Angesicht des Todes und bewahrt so den Zuschauer mindestens einen Abend lang- vor dem größten Leid, das ihm nach Maugham widerfahren kann. In einem phantastischen Clownstheater gelingt Roberto Ciulli und Maria Neumann eine Inszenierung über die schwersten Themen überhaupt - den Tod und das Alter. Siebzig Minuten lang spielen Maria Neumann und Roberto Ciulli vor einem erstaunten Publikum gegen die eigene und die allgemein menschliche Einsamkeit mit dem Besten, was sie besitzen - der Phantasie. http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=11560151&event_account=10212&id_language=1&id_adr=4405&from_rss=1 01.Jun.2013, 19:30 Uhr, IMMER NOCH STURM Kärnten im Süden Österreichs an der Grenze zu Slowenien: hier trifft der Ich Erzähler, dessen Nähe zu Peter Handke nicht zu übersehen ist, zwischen 1936 und 1942 seine Familie, die Großeltern, seine Mutter und deren Geschwister, die allesamt nun jünger sind als der 1942 geborene Autor. Es verweben sich die Geschichten: die der Familie mit der politischen, der Annexion Österreichs 1938 durch das dritte Reich folgt die einzige Partisanenbewegung gegen die Nationalsozialisten durch die slowenische Minderheit in Kärnten. Es verweben sich aber auch die Genres: Prosa und Drama verschwistern sich zu einem sprachmächtigen Text, den die größte Kunst des Schreibens auszeichnet, die Einfachheit. "Immer noch Sturm", dieser Satz zitiert Shakespeares König Lear auf der Heide, hier das Jaunfeld mit seinen Apfelbäumen, von deren Ernte die Vorfahren des Autors unter anderem lebten. Die Erinnerungen des Erzählers durchmischen sich mit Geträumtem, mit Vorstellungen und beschwören kraft der Poesie des Textes Gestalten hervor, die wirklich unwirklich die Szene bevölkern. Und die politische Geschichte dieser europäischen Region, das zeigt der Blick zurück auf die letzten Jahrhunderte, hat ihre Konflikte nicht zuende gebracht. **EINGELADEN ZUM THEATERTREFFEN NRW 2013. Infos [hier](http://www.nrw-theatertreffen.de/) ** http://nrw-buehnen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_date=11560153&event_account=10212&id_language=1&id_adr=4405&from_rss=1 23.Jun.2013, 11:00 Uhr, Reise ins Theater Jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr gewährt **Roberto Ciulli** fortan Einblicke hinter die Kulissen seines Theaters und in seine Erinnerungen: Komische,rührselige und spannende Erlebnisse eines Theatermachers aus mehr als 30 Jahren Theater an der Ruhr. Die besondere Hausführung in Verbindung mit einem unterhaltsamen Beisammensein wird Ihnen einen etwas anderen Sonntagmorgen bereiten. Wir freuen uns auf Sie! [**Interview zur **Reise ins Theater** mit der WAZ**](http://www.theater-an-der-ruhr.de/konzeption/theorie/interviews/)