geboren in Linz/Österreich. Schauspielausbildung am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg. Engagements an den Bühnen Lübeck, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Stuttgart. Gastrollen führten ihn an die Schauspielhäuser in Hamburg und Zürich. Seit 1993 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Essen. Er spielte hier u.a. ‚Herr Karl’ von Helmut Qualtinger/Carl Merz, ‚Junker Bleichenwang’ in Shakespeares "Was ihr wollt", Joop Admiraals Einpersonen-Stück "Du bist meine Mutter", ‚Stephen’ in McNallys "Lissabonner Traviata", ‚Felix Humble’ in der deutschsprachigen Erstaufführung von "Humble Boy", ‚Leopold’ im "Weißen Rössl" und ‚Michael’ in "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen". Für den ‚Schlomo Herzl’ in Georg Taboris "Mein Kampf" und seine Rolle als ‚Elling’ wurde er in NRW-Kritikerumfragen als bester Schauspieler benannt. Neben seiner Tätigkeit als Theaterschauspieler hat Siegfried Gressl in zahlreichen Fernsehproduktionen mitgewirkt. Rollen am Schauspiel Essen in der Spielzeit 06/07: ‚Der Kaiser’ in "Das Käthchen von Heilbronn" von Heinrich von Kleist (Regie: David Bösch) Rollen am Schauspiel Essen in der Spielzeit 05/06: ‚Herr Hartung’ in "Ambrosia" von Roland Schimmelpfennig (UA, Regie: Anselm Weber) ‚Michael, der Tanzlehrer’ in "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" von Richard Alfieri (Regie: Jürgen Bosse)* ‚Herr Kovacic’ in "Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos" von Werner Schwab (Regie: David Bösch)* ‚Lehrer Klamm’ in "Klamms Krieg" von Kai Hensel (eingerichtet von Anselm Weber)* ‚Pettersen’ in "Die Wildente" von Henrik Ibsen (Regie: Anselm Weber)* *weiterhin im Spielplan