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Wuppertaler Bühnen

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Wuppertaler Bühnen
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Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH
Kurt-Drees-Str. 4
42283 Wuppertal
 http://wuppertaler-buehnen.de/

Infos und Karten:150
Fon +49 202 5637600
Fax +49 202 5638078
 marketing@wuppertaler-buehnen.de

Die Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH sind ein kommunaler Stadttheaterbetrieb in Wuppertal, der in Form einer stadteigenen GmbH geführt wird und Ensembles für die Sparten Schauspiel und Musiktheater unterhält. Außerdem arbeiten die Wuppertaler Bühnen für das Tanztheater Pina Bausch, das seine Produktionen im Opernhaus des Theaters herausbringt und aufführt. Zur Zeit sind bei den Wuppertaler Bühnen etwa 200 Personen beschäftigt.

Zu den Wuppertaler Bühnen gehört das Opernhaus im Stadtteil Barmen (1907 erbaut, im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, bis 1956 wieder aufgebaut, ab 2003 wegen Renovierung geschlossen, Wiedereröffnung 2009) und das Theater am Engelsgarten, das zu Beginn der Spielzeit 2014/2015 Eröffnung feiert Zusätzlich werden auch an verschiedenen Orten der Stadt kleinere Produktionen realisiert, z. B. in der Kirche in der City.

Generalmusikdirektor und Intendant der Oper ist seit der Spielzeit 2014/2015 Toshiyuki Kamioka, Intendantin des Schauspiels seit diesem Zeitpunkt Susanne Abbrederis. Kaufmännischer Geschäftsführer ist Enno Schaarwächter.

Das Sinfonieorchester hat als Konzertorchester in der Historischen Stadthalle am Johannisberg sein Domizil.

DAS OPERNHAUS
1907 wurde der ursprüngliche Bau nach Entwürfen des Kölner Architekten Moritz fertiggestellt. Dieser Bau, eine der Entstehungszeit entsprechende Mischung aus Neobarock und Jugendstil, wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Nach langen Diskussionen, ob man die Ruinen abreißen und einen völlig neuen Bau errichten solle, oder ob man unter Verwendung der verbliebenen Bausubstanz planen solle, fiel die Entscheidung, nicht zuletzt aus Kostengründen, für eine Wiederverwendung der Ruine.

Am Sonntag, 14. Oktober 1956, wurde das Haus mit einem Festakt und einer Festaufführung von Paul Hindemiths Oper Mathis der Maler eröffnet. Damit hatte das Theater in Wuppertal als eines der ersten in Westdeutschland nach den Provisorien »Theater in der Bergstraße« und der Stadthalle wieder eine eigene Spielstätte für Oper und Schauspiel. Aus einem Theater mit vier Rängen im Zuschauerraum war ein Haus mit zwei Rängen geworden. Bewusst hatte man auf die Wiederherstellung der »schwerverdaulichen Formensprache des Jugendstils« (!), so der Baumeister und Wuppertaler Baudezernent Prof. Hetzelt, verzichtet. Es war, trotz alter Hülle, ein Bauwerk aus dem ästhetischen Empfinden der 50er Jahre entstanden. Als signifikantes Beispiel dieser (innen-)architektonischen Richtung steht es mittlerweile unter Denkmalschutz.
Mit dem Neubau des Schauspielhauses in Elberfeld (1966) wurde das Drei-Sparten-Theater zum Opernhaus, zur Spielstätte für Musik- und Tanztheater.

Durch ein Brandschutzgutachten wurde die Schließung zwecks Renovierung des Opernhauses zum Dezember 2003 unvermeidbar. Im Januar 2009 wurde das Opernhaus neu renoviert in einem Festakt den Bühnen und dem Publikum übergeben. 768 Bürger der Stadt engagierten sich als Kulturträger und halfen so, die neue Bestuhlung des Opernhauses zu finanzieren. Ein großer Publikums-Andrang herrscht seitdem wieder bei Führungen und Vorstellungen. Im Opernhaus werden derzeit Oper und große Schauspielproduktionen der Wuppertaler Bühnen und Stücke vom Tanztheater Wuppertal Pina Bausch aufgeführt.

Anfahrtbeschreibung
Anschrift:
Kurt-Drees-Str. 4
42283 Wuppertal

Mit dem öffentlichen Nahverkehr:
Das Opernhaus befindet sich direkt am Bahnhof Wuppertal–Barmen, der von diversen Regionalzuglinien, der S-Bahn 8 und zahlreichen Stadtbuslinien angefahren wird.
Die Schwebebahnstation »Adlerbrücke« ist ca. 200 m vom Opernhaus entfernt

Mit dem PKW:
aus Richtung Elberfeld: Friedrich-Engels-Allee (B7) bis zum Abzweig Wittensteinstraße, dieser folgen bis Parkplatz Opernhaus bzw. Parkplätze am Bahnhof Barmen

aus Richtung Osten: B7 bis Alter Markt, dort links in Richtung Fischertal einbiegen, gleich wieder rechts in die Winklerstraße. Parken am Bahnhof Barmen oder auf dem Parkplatz »Opernhaus«

von außerhalb: A 46 bis »W.-Barmen«, nach Querung der B7 rechts in die Winklerstraße abbiegen. Parken am Bahnhof Barmen oder auf dem Parkplatz »Opernhaus«